St. Johann Behindertenhilfe Osnabrück

Glück muss man haben: Auch bei unserem Grillfest hatten wir herrlichen Sonnenschein und zur musikalischen Unterhaltung den Shantichor Osnabrück zu Gast, der mit seinen Liedern von der Seefahrt und der Küste nicht nur unsere BewohnerInnen begeistert hat. ___________________________________________________________________________

 

Zum zweiten Mal war zum Ende der Sommerferien der Tier- und Freizeitpark Thüle Ziel von 61 Bewohnerinnen und Bewohnern samt Begleitpersonal der St. Johann Behindertenhilfe. Für diesen Ausflug hatten wir eine "Regenlücke" bestellt, die auch prompt geliefert wurde. Für den Transport so vieler Rollstuhlfahrer benötigen wir neben unseren eigenen Fahrzeugen zwei große Busse, die mit einem Rollstuhllift ausgestattet sind. Finanzieren konnten wir den Ausflug durch einen Zuschuss unseres Fördervereins und weiterer Spenden. Der Freizeitpark Thüle bietet gerade für unsere BewohnerInnen ein attraktives Spektrum. ___________________________________________________________________________

25 Jahre Außenwohngruppe im Wallenhorster Stadtteil Lechtingen. Grund zum Feiern für rund 175 ehemalige BewohnerInnen, MitarbeiterInnen, Nachbarn und Weggefährten. Wie bei einem "silbernen Anlass" üblich, hatte die Nachbarschaft das Haus mit einem Kranz geschmückt und stand dem Team bei der Vorbereitung und Durchführung tatkräftig zur Seite. Die Leiterin der Außenwohngruppe Heidi Hinxlage begrüßte am 2.07.2011 mit silberner Krone geschmückt die zahlreichen Gäste im frisch renovierten Garten.

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Große Spende für die St. Johann Behindertenhilfe
Unterstützung für die „St. Johann Behindertenhilfe“ in Osnabrück: Einen Scheck in Höhe von 6.500 Euro erhielt die Einrichtung jetzt von dem Osnabrücker Ehepaar Inga und Stefan Wiese (rechts). Das Geld kam bei einem großen „Weihnachtsbrunch“ im vergangenen Jahr zusammen, zu dem das Paar Freunde, Nachbarn, Angehörige und Bekannte eingeladen hatte: Rund 100 Erwachsene und 60 Kinder kamen und konnten ein abwechslungsreiches Buffet genießen, das die Gastgeber mit Unterstützung von Jan-Hendrick Bögemann und Kai Stöcker selbst zubereiteten. Wie in den Vorjahren wurde statt eines Teilnehmerbeitrages um eine Spende für eine soziale Einrichtung in der Region gebeten. Der Leiter der Behindertenhilfe, Ludwig Klein (Mitte), und Lutz Birkemeyer (hinten links) vom Bischöflichen Stuhl als Träger der Einrichtung dankten für die Spende. Mit dem Geld sollen zum Beispiel besondere Therapiemaßnahmen und Ferienfreizeiten finanziert werden, für die es sonst keine Unterstützung gibt. In der „St. Johann Behindertenhilfe“ werden Kinder und Jugendliche mit einer geistigen Behinderung oder schwersten mehrfachen Behinderungen betreut.

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Bischofs - Blog

Von seinem Besuch im Gefängnis und bei uns in der St. Johann Behindertenhilfe berichtet Bischof Dr. Franz-Josef Bode in seinem Internet-Blog.

www.bistumsblog.de/2010/12/adventsbesuche

Dort schreibt er:

Adventserlebnisse

Zwei Besuche liegen hinter mir, die mir noch nachgehen: ein Besuch im Gefängnis bei Untersuchungshäftlingen und ein Besuch in einer Behindertenhilfeeinrichtung des Bistums. In beiden Häusern Menschen in Grenzsituationen und Begleiter, die sich mit hohem Engagement für eben diese einsetzen, die so oft aus unserem Blickfeld herausfallen.

Im Gefängnis habe ich die ganze Bandbreite menschlicher Lebenswege wahrnehmen können mit ihren Brüchen und ihrem Scheitern. In der U-Haft geht es um existentielle Herausforderungen. Es kann sehr schmerzlich sein, sich der eigenen Wahrheit zu stellen. Die Seelsorge dort ist Lebens- und Glaubensbegleitung in einem sehr intensiven Sinn und trägt zur inneren Freiheit und Aufrichtung bei, denn für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Ebenso brauchen alle Bediensteten und Verantwortlichen die Möglichkeit, Seelsorge in Anspruch zu nehmen, denn die Erfahrungen mit den Gefangenen lösen auch in ihrem eigenen Leben eine Menge Fragen aus.

Der Besuch bei den mehrfach Schwerstbehinderten am nächsten Tag hat in mir Bilder hinterlassen, die ich nicht so leicht loslassen möchte (und kann): Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, die körperlich und geistig ganz und gar auf Hilfe und Zuwendung angewiesen sind. Bei einem so kurzen Besuch ist nur schwer zu erfassen, wie die Begleiter/innen mit ihnen überhaupt in Kommunikation treten können, geschweige denn sich vorzustellen, wie Schule für diese Menschen gestaltet wird.

Mitleid und Hilflosigkeit sind deshalb die ersten Gefühle bei der Begegnung. Aber schon nach kurzer Zeit ist spürbar, was hier an intensiver Beziehung, an Miteinander und Austausch ganz anderer Art geschieht, wie Freude und Glück aus den Augen leuchten können und sich ganz ungeahnte, verborgene Talente zeigen.

Mit Staunen und Respekt sehe ich die (jungen) Menschen, die sich dieser so schwer Behinderten annehmen, und das mit viel froher Hingabe!

Vorweihnachtliche Erlebnisse, die die „Mensch-werdung“ Gottes für mich noch einmal sehr vertiefen."


Verabschiedung von Schwester Berga

Nach über 50jährigem Wirken wurde Schwester Berga in den verdienten Ruhestand verabschiedet.